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Sparkasse und Caritas Hand in Hand
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Die Stiftungen der Sparkasse Krefeld
Das Leitmotiv der Deutschen Caritas
Städte-Ranking von Stiftungen /
Krefeld auf Platz 34.
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1. Krefelder Stiftertag
Anstiften zum Stiften!
   
  26. Oktober 2007, 10 – 19 Uhr
  Sparkasse Krefeld, Geschäftsstelle Ostwall
Sparkasse und Caritas Hand in Hand:
„Anstiften zum Stiften“
   
 
1. Krefelder Stiftertag am 26. Oktober

Bei einer Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen unter 81 deutschen Großstädten belegt Krefeld Platz 34. Mit einer Stiftungsdichte von statistisch 21 Stiftungen auf 100.000 Einwohnern liegt Krefeld in der Region weit vor Mönchengladbach oder Neuss. Unter den etwa 50 Stiftungen unserer Stadt finden sich große und kleine Stiftungen, Stiftungen von vermögenden Privatleuten und Unternehmen, Stiftungen für die Förderung der Kunst und zur Förderung des Gemeinwesens.

In dieser vielfältigen und dennoch ausbaufähigen Stiftungslandschaft haben sich der Caritasverband für die Region Krefeld und die Sparkasse Krefeld, beides Institutionen mit umfangreichen eigenen Stiftungsaktivitäten, entschlossen, Hand in Hand zum Stiften anzustiften.

"Anstiften zum Stiften" - so heißt auch das Motto des 1. Krefelder Stiftertages, der am 26. Oktober ganztägig in der Kundenhalle der Sparkasse am Ostwall in Krefeld stattfindet. Auf dem Programm stehen informative Vorträge und Diskussionsrunden mit sachkundigen Repräsentanten des Stiftungswesens. In Themenwerkstätten werden grundsätzliche Fragen zur Errichtung einer Stiftung behandelt. Außerdem erhalten regionale Stiftungen Gelegenheit, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Dazu sagt Caritas-Geschäftsführer Hans Georg Liegener: „Immer mehr Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Verbände engagieren sich freiwillig zum Wohl der Allgemeinheit in Stiftungen. Dies ist politisch gewünscht, steuerlich begünstigt und gesellschaftlich notwendig: Durch ihre finanzielle und politische Unabhängigkeit sind Stiftungen ein wichtiger Teil unserer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft, die wesentlich dazu beitragen können, innovative Lösungen für Probleme innerhalb einer Kommune oder Region zu finden und umzusetzen sowie Dienste und Aufgaben zu fördern, für die keine oder nicht mehr genügend öffentliche Mittel bereitstehen.“

Sparkassenvorstand Lothar Birnbrich macht auf einen weiteren Aspekt aufmerksam: die Gründung einer Stiftung aus wirtschaftlichen Gründen im Zuge einer Erbschaft oder einer Unternehmensnachfolge.

„Es gibt verschiedene Motive, eine Stiftung zu gründen. So lässt sich ein Unternehmen in eine Stiftung einbringen, wenn der Unternehmer jemanden sucht, der sein Lebenswerk über Generationen hinweg erhält und das Unternehmen im eigenen Sinne weiterführt. Oder aber die Stiftung wird zur Herzensangelegenheit, in der soziale, wissenschaftliche oder gemeinnützige Ziele und damit eigene Ideale weiterleben. Dabei kann der Stifter nicht nur das eigene Vermögen, sondern auch eigene Ideen und Arbeit in die Stiftung einbringen und außerdem steuerliche Vorteile nutzen.“

Man unterscheidet zwischen folgenden Stiftungsmodellen:
  Bürgerlich-rechtliche Stiftung: mit privatrechtlichem Grundsatz und beliebigem Zweck
  Familien-Stiftung: zum Wohl einer oder mehrerer Familien
  Gemeinnützige Stiftung: erfüllt die Voraussetzungen der steuerbegünstigten Zwecke
 
Für die Nachfolge-Regelung interessante, unternehmensverbundene Stiftungen sind:
  Unternehmensträger-Stiftung: Die Stiftung selbst betreibt ein Unternehmen.
  Beteiligungsträger-Stiftung: Die Stiftung beteiligt sich an Personen- oder Kapitalgesellschaften.
  Komplementär-Stiftung: Die Stiftung ist persönlich haftende Gesellschafterin einer KG und somit eine Führungs-Holding.
 
Diese Themen sind Teilaspekte, die beim Stiftertag behandelt werden sollen.


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